Aufarbeitungsprogramm für Gravierköpfe von OHIO

Umfassende Aufbereitung von Gravierköpfen

344 Milliarden – diese Zahl basiert auf einer kurzen Überschlagsrechnung* der Anzahl von Näpfchen, die Ihr Gravierkopf im Verlauf der letzten 5 Jahre graviert hat. OHIO GT bietet ein Aufarbeitungsprogramm für Gravierköpfe, das Ihren aktuellen Gravierkopf durch eine Generalüberholung in einen neuwertigen Zustand versetzt und seine ursprüngliche Leistung wiederherstellt.

Das Aufarbeitungsprogramm besteht aus zwei wichtigen Teilen: der Aufarbeitung des eigentlichen Gravierkopfes und der Bereitstellung eines Leihgeräts. Der Leih-Gravierkopf ermöglicht Ihnen die Fortsetzung Ihrer Produktion, während der Original-Gravierkopf generalüberholt wird. Während Sie weiterhin Zylinder gravieren, überprüfen die Werkstechniker von OHIO Ihren Gravierkopf und arbeiten daran, ihn wieder in einen neuwertigen Zustand zu versetzen.

Der Original-Gravierkopf wird auseinandergenommen, gereinigt und inspiziert.

Ermüdete Teile werden durch neue ersetzt. Auch die Steuerelektronik wird überprüft, da sie eine wesentliche Voraussetzung für die Gravierkopfleistung darstellt. Anschließend wird der Gravierkopf wieder zusammengebaut und an das Labor geschickt, wo vor der eigentlichen Einstellung umfassende Tests durchgeführt werden. Nach Abschluss der Einstellung wird der Gravierkopf lackiert und mit derselben Garantie wie für einen brandneuen Gravierkopf an Sie zurückgeschickt.

Die Bilder beschreiben die Geschichte eines Gravierkopfes vor und nach der Aufbereitung.

Die Luftdüsen sind nahezu blockiert (zur besseren Sichtbarkeit vergrößert und aufgehellt).
Das Innere des Gravierkopfes.
Es ist deutlich zu sehen, dass sich durch die jahrelangen Gravierarbeiten eine Rille in den Stichelarm eingegraben hat.

Bei diesem Gravierkopf handelt es sich um einen VISION 1, der mit 4500 Näpfchen/Sekunde betrieben wird. Er wurde 1997 von OHIO auf einer M820-Graviermaschine ausgeliefert und kehrte nach 20 Betriebsjahren ins Werk zurück. Auf dem Bild sind gewisse Alterserscheinungen zu sehen: fehlende Teile, verstaubte untere Luftdüsen und ein stark abgenutzter Stichelarm. Nach Öffnen des Kopfes sind im Inneren über zwei Jahrzehnte hinweg entstandene Staubansammlungen und Korrosionsschäden sichtbar.

Die Aufbereitung des Gravierkopfes für diese Anlage umfasste:

  • Vollständiges Auseinanderbauen
  • Gründliche Reinigung
  • Oberflächenkorrosion und Lack wurden mit Strahlmittel abgestrahlt
  • Stichelarm ersetzt
  • Dämpfungsmaterial ersetzt
  • Fußbaugruppe generalüberholt (mit neuem Antriebsmotor)
  • Interne Klammern und Befestigungsmittel ersetzt
  • Stichelpositionssensor ersetzt
  • Fehlende Kleinteile ersetzt
  • Neuen Luftfilter in die unteren Luftdüsen eingebaut
  • Neue Lackierung
  • Umfassende Graviertests
Die neuen Filter für die Luftdüsen wurden im Gravierkopf eingebaut (rechter Filter entfernt).
Der Stichelarm wurde ersetzt: keine Rille.
Makellos sauberes Inneres nach dem Aufbereitungsverfahren.

Am Gravierkopf mussten umfassende Arbeiten ausgeführt werden, aber nach deren Abschluss ist er für die nächsten 344 Milliarden Näpfchen (mindestens!) einsatzbereit.

 

* Berechnung basiert auf einem Gravierbereich von 0,75m² pro Zylinder, einem Raster von 70 l/cm und 2500 Zylinder pro Jahr für 5 Jahre.

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