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ChromeXtend News

AKTUELLE INFORMATIONEN ZUR CHROM(VI)-AUTORISIERUNG

Januar 2024

Der Autorisierungsantrag von Kaspar Walter ChromeXtend liegt weiterhin bei der Europäischen Kommission zur Abstimmung. Nach aktuellen Informationen erwarten wir diese im ersten Quartal 2024.

Alle Anwender von Chromsäure sind via REACh-IT gebeten worden, bis zum 13.02.2024 Daten im Rahmen der Neubewertung von Chromtrioxid zu liefern und an einem sogenannten „Call for Evidence“ teilzunehmen.

WAS BEDEUTET DAS FÜR DEN ANWENDER VON CHROMSÄURE?

Für den Anwender sind zunächst keine Tätigkeiten notwendig. Die mit den jährlichen Messungen gewährte Verwendung unter der CTAC-Autorisierung bleibt derzeit bestehen. Wir hoffen, im ersten Quartal 2024 von der Europäischen Kommission die Entscheidung zu ChromeXtend gemäß der Empfehlung der EChA zu erhalten.

Die Europäische Kommission hat die EChA gebeten, Chrom(VI)-Verbindungen neu zu bewerten. Chromtrioxid und Chromsäure sollen vom Anhang XIV (Stoffverbot mit Zulassung) auf Anhang XVII (Stoffbegrenzung) transferiert werden. Deshalb sind alle Anwender aufgefordert, Daten zu liefern, um der EChA eine gute Grundlage zur Neubewertung der Stoffe zu geben.

Als Reaktion auf den „Call for Evidence“ erarbeitet Kaspar Walter derzeit auf fundierter Datenbasis einen Entwurf zur Kommen- tierung. Diese Kommentierung wird dann durch Kaspar Walter, die ERA und einige repräsentative Kunden eingereicht, um die Tiefdruck- und die Prägeindustrie umfassend zu präsentieren.

Jeder Anwender von Chromtrioxid kann darüber hinaus individuell am „Call for Evidence“ teilnehmen. Kaspar Walter unterstützt Sie gerne dabei, bitte treten Sie diesbezüglich mit uns in Kontakt.

Für weitere Fragen rund um das Thema Chromtrioxid wenden Sie sich bitte an Herrn Christoph Tschaar: c.tschaar@kwalter.de oder Chrome@kwalter.de, +49 160 991 69 242.

November 2023

EINREICHUNG DER MESSERGEBNISSE BIS 18.12.2023

K.Walter möchte die Verwender von Chromtrioxid nochmals daran erinnern, dass die Messergebnisse bis zum 18. Dezember 2023 über REACH-IT bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) eingereicht werden müssen.

Bitte beachten Sie, dass diese Messergebnisse jährlich vorgelegt werden müssen.

Für weitere Fragen rund um das Thema Chromtrioxid wenden Sie sich bitte an Herrn Christoph Tschaar:
c.tschaar@kwalter.de, +49 160 991 69 242

WAS SOLLTE ICH ALS ANWENDER VON CHROMSÄURE WISSEN?

Am 9. Oktober 2023 veröffentlichte die Europäische Kommission ein Dokument mit ausführlichen Antworten des CTAC-Antragstellers. Drei wesentliche Punkte daraus sind für die Lieferkette und Anwender von Chromsäure von Bedeutung:

1.) Die am 20. April 2023 vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) für ungültig erklärte CTAC-Autorisierung wird im Lichte des Entscheids neu bewertet. Autorisierungen mit ähnlichen Anwendungen, wie die ChromeXtend von K.Walter, werden zwecks Harmonisierung ebenfalls analysiert.

2.) Die neue EChA-Bewertung zu CTAC wird voraussichtlich über April 2024 hinaus entschieden. Bis ein Jahr nach dem EuGH-Entscheid erfolgt die Datenerhebung wie bisher unter den in der CTAC-Autorisierung genannten Bedingungen. Darüber hinaus tritt der Status „pending“ wieder in Kraft – vergleichbar zu vor dem Entscheid zu CTAC im Jahr 2020.

3.) Die Europäische Kommission hat der EChA das Mandat erteilt, die Stoffe Chromtrioxid und Chromsäure neu zu bewerten. Aufgrund der geringen Bearbeitungsgeschwindigkeit und der hohen Anzahl der Autorisierung zu Cr(VI) soll der Wechsel von Annex XIV (Verbot/ Zulassung) hin zu Annex XVII (Beschränkung) erfolgen. Dies ist keinesfalls eine Zukunft für die Cr(VI)-Verbindungen, da auch unter Annex XVII ein Ausphasen des SVHC-Stoffes im Einklang mit den Autorisierungen erfolgen soll.  Genaue Inhalte zur Beschränkung sind noch nicht bekannt und der Wechsel wird allerfrühestens in drei Jahren erfolgen können.

 

WAS MUSS ICH ALS ANWENDER VON CHROMSÄURE TUN?

1.) Chromsäure darf unter den bekannten Sicherheitsauflagen weiter benutzt werden.

2.) Die Messungen müssen weiterhin auf REACh IT gemeldet werden. Ab 2024 wird ein Wechsel von REACh IT zu IUCLID 6 stattfinden. Kaspar Walter unterstützt seine Kunden beim Umgang mit der neuen Software.

3.) Der Entscheid zur Autorisierung von K.Walter ChromeXtend wird voraussichtlich am 13.-14. Dezember 2023 erfolgen. Die Verzögerung aufgrund des EuGH-Urteils führt dazu, dass wir nicht mit Sicherheit sagen können, wann über ChromeXtend von der Europäischen Kommission entschieden werden wird. Wir rechnen weiterhin mit einer Übergangszeit bis 2032.

Für weitere Fragen rund um das Thema Chromtrioxid wenden Sie sich bitte an Herrn Christoph Tschaar:
c.tschaar@kwalter.de, +49 160 991 69 242

Mai 2023

Anwender können Chromtrioxid zunächst weiter nutzen

Am 20. April 2023 gab der Europäische Gerichtshof (EuGH) einer Klage des Europäischen Parlamentes gegen die Europäische Kommission statt mit dem Ergebnis, dass die bereits erteilte CTAC-Autorisierung für Chromtrioxid mit sofortiger Wirkung für nichtig erklärt wurde. Dadurch besitzt die aktuelle Lieferkette von Chromtrioxid in Europa derzeit keine Autorisierung.

Der Europäische Gerichtshof hat diesbezüglich weiter entschieden, dass die aktuelle Lieferkette und die Nutzung von Chromtrioxid so lange aufrechterhalten werden darf, bis eine neue Entscheidung der Europäischen Kommission getroffen wird. Diese Entscheidung muss laut EUGH innerhalb von einem Jahr, also bis spätestens 20. April 2024, getroffen werden.

Was bedeutet diese Entscheidung für Sie als Nutzer von Chromtrioxid?

  • Sie können Chromtrioxid vorerst weiterhin unter den bekannten Sicherheitsauflagen nutzen.
  • Diese Erlaubnis gilt jedoch längstens bis April 2024 bzw. bis zu einer bis dahin zu treffenden Entscheidung der EU-Kommission.
  • Es gilt nun abzuwarten, wie über die CTAC-Autorisierung neu entschieden wird und wie diese dann regulatorisch oder inhaltlich ausgeführt wird.

Inwieweit ist der ChromeXtend-Autorisierungsantrag von K.Walter betroffen?

Die aktuellen EuGH-Entscheidungen zum allgemeinen CTAC-Antrag betreffen unseren speziellen Antrag nicht unmittelbar. Zwischenzeitlich war die diesbezügliche Entscheidung der EU-Kommission wegen der Vielzahl der zu prüfenden Anträge auf Ende April verschoben worden. Nunmehr erwarten wir eine Aufnahme in die Agenda der betreffenden EU-Ausschüsse und eine Abstimmung darüber Ende Juni 2023.

Um die Dringlichkeit der Abstimmung über unseren Antrag nochmals zum Ausdruck zu bringen, haben wir erneut ein Schreiben an die EU-Kommission gesandt. Es hebt nachdrücklich die Wichtigkeit und Tragweite der ausstehenden Abstimmung für die gesamte europäische Tiefdruck- und Prägeindustrie hervor. Unser ChromeXtend-Autorisierungsantrag wurde bereits im Frühjahr 2021 bei der ECHA eingereicht. Er deckt die Nutzung von Chromtrioxid für horizontale Chromanlagen im Tiefdruck- und Prägebereich ab und soll den Anwendern gemäß der ECHA-Empfehlung für eine Review-Periode bis ca. Ende 2032 Planungs- und Produktionssicherheit geben.

Es wurde seitens der ECHA als sehr positiv gewertet, dass der Antrag alle Kritikpunkte des CTAC- Antrages abarbeitet und einen klaren, zukunftsgerichteten Austauschplan beinhaltet. So hebt die ECHA hervor, dass die Chromtrioxid-Expositionen durch diverse Maßnahmen dank des erarbeiteten „Health and Safety“-Pakets deutlich reduziert werden können. Somit kann der bereits hohe Sicherheitsstandard in den existierenden Verchromungsanlagen nochmals deutlich erhöht werden.

Für weitere Fragen rund um das Thema Chromtrioxid wenden Sie sich bitte an Frau Sylvia Berger (s.berger@kwalter.de, +49 89 785 96 188).

NOVEMBER 2022

Einreichung der Messergebnisse bis 18.12.2022 bei der ECHA

K.Walter möchte die Verwender von Chromtrioxid nochmals daran erinnern, dass die Messergebnisse bis zum 18. Dezember 2022 über REACH-IT bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) eingereicht werden müssen. Bitte beachten Sie, dass diese Messergebnisse jährlich vorgelegt werden müssen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Sylvia Berger (s.berger@kwalter.de, +49 89 785 96 188).

Einreichung der Messeergebnisse bis 18.12.2022

APRIL 2022

Ein nächster Meilenstein ist genommen: Anfang März 2022 legte die Europäische Chemikalienagentur ECHA der EU-Kommission eine Ausarbeitung und Abstimmungsempfehlung zum Autorisierungsantrag  ChromeXtend für die europäische Tiefdruck- und Prägeindustrie vor. Die Kommission wird voraussichtlich im 4. Quartal 2022 darüber entscheiden.

Damit auch nach dem 24. September 2024, wenn die derzeitige CTAC-Autorisierung ausläuft, die vorerst unentbehrlichen Chrom(VI)-Elektrolyte weiter verwendet werden können, verfolgt K.Walter intensiv und gemeinsam mit den Anwendern  die strategisch-technologische Initiative „ChromeXtend“.

Wie in den ChromeXtend-News vom Dezember 2021 erläutert, waren die von allen teilnehmenden Kunden gemeldeten Messwerte der Chromtrioxid-Expositionen des Bedienpersonals durchweg niedrig und innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte. Der Antrag zur Autorisierung wurde im Februar 2021 bei der ECHA eingereicht und bis dato in diversen Verfahren und Dialogen geprüft und bearbeitet. Der Antrag umfasst die Verwendung von Chromtrioxid für den europäischen Tiefdruck- und Prägemarkt.

Die nun offiziell übermittelte Empfehlung ist der letzte Schritt vor einer Abstimmung über den Antrag in der Europäischen Kommission.

Wesentliche Punkte der Empfehlung der ECHA:

  • 12 Jahre „Review Period“ (gültig ab Antragseinreichung d.h. bis 2032)
  • Weitere Verbesserungen der aktuellen Expositionen sollen umgesetzt werden (siehe K.Walter Health and Safety Package)
  • Jährliche Expositionsmessungen weiterhin verpflichtend
  • Autorisierung soll gelten für horizontale Chromanlagen und für die Verwendung von Flüssigchrom

Durch das sehr gute Feedback der beteiligten Organisationen ist K.Walter sehr optimistisch, dass der Antrag auch positiv beschieden wird.

Im Dezember letzten Jahres hatte K.Walter nochmals in einer großangelegten Aktion alle seine Kunden erinnert und im Detail unterstützt, die gesetzlich verpflichtende Meldung bei der ECHA einzureichen und das Hochladen der Messdaten durchzuführen. Das positive Feedback auf diese Unterstützung hat K.Walter bestärkt, diesen Service für seine Kunden weiter anzubieten und auszubauen und somit für alle Belange rund um Chrom bzw. dessen Autorisierungsverfahren zur Verfügung zu stehen.

Bei Fragen zur Umsetzung der aktuellen Chromregularien wenden Sie sich bitte an Frau Sylvia Berger (s.berger@kwalter.de, +49 89 785 96 188).

 

Zeitplan und aktueller Status der CTAC-Autorisierung

Dezember 2021

Die Umsetzung der CTAC Autorisierung in Europa wurde in den letzten Monaten von K.Walter begleitet und die Anwender vielfältig unterstützt. Die gemessenen Chromtrioxidexpositionen waren durchweg niedrig und weit unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte.

K.Walter möchte die Verwender von Chromtrioxid nochmals daran erinnern, dass die Messergebnisse bis zum 18. Dezember über REACH-IT bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) eingereicht werden müssen. Zur Unterstützung bietet K.Walter wieder Hilfestellung an, sowohl für das Ausfüllen der ECHA Messtemplates, als auch für den Upload der Daten.

Nachdem K.Walter im Februar 2021 den Autorisierungsantrag bei der ECHA eingereicht hat, wurde der Antrag in der Zwischenzeit bearbeitet und in verschiedenen ECHA Gremien behandelt. Es fand dabei zu verschiedenen Zeitpunkten ein konstruktiver Austausch zwischen K.Walter und der ECHA statt und letzte inhaltliche Fragen konnten von Seiten K.Walters erfolgreich beantwortet werden. Erste Diskussionen zu den Betriebsbedingungen und Maßnahmen zur Risikominimierung zeigten, dass die ECHA die hohen Prozessstandards und Sicherheitsmaßnahmen in der Tiefdruck- und Prägegalvanik für glaubwürdig und ausreichend sieht.

In den folgenden Wochen erwarten wir, dass die ECHA ihr Gutachten über den Antrag fertig stellt und diesen der Europäischen Kommission übermittelt. Dort wird der Antrag ebenfalls noch einmal auf Basis der Empfehlung bewertet und in Folge ein Gesetzestext erstellt. Die Überführung in geltendes Recht erfolgt anschließend per Votum der Mitgliedsstaaten im REACH-Ausschuss der Europäischen Kommission. Durch die Vielzahl an Autorisierungsanträgen, welche der Kommission vorliegen, wird momentan eine finale Entscheidung zum Jahreswechsel 2022/2023 erwartet.

Bei Fragen zur Umsetzung der aktuellen Chromregularien wenden Sie sich bitte an Frau Sylvia Berger (s.berger@kwalter.de, +49 89 785 96 188).

Zeitplan und aktueller Status der CTAC-Autorisierung

Januar 2021

Am 18. Dezember 2020 erfolgte die positive Autorisierungsentscheidung der EU über CTAC. Damit ist der europäischen Tiefdruck- und Prägeindustrie die Verwendung von Chromtrioxid unter der CTAC Autorisierung bis zum 21. September 2024 gestattet.

Die europäischen Verwender von Chromtrioxid müssen nun verschiedene Auflagen erfüllen, wie z.B. die Registrierung bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) und die Durchführung von jährlichen Arbeitsexpositions- und Umweltemissionsmessungen. Um die Kunden bei der Umsetzung zu unterstützen, wurden landesspezifische Webinare durchgeführt und detailliert besprochen, wie die neuen Bestimmungen umgesetzt werden müssen. Die Informationen dazu finden Sie hier.

Falls Sie noch Unterstützung bei der Umsetzung der neuen Regularien benötigen, stehen wir auch weiterhin unseren Kunden und allen Interessierten jederzeit gerne zur Seite. Bitte wenden Sie sich hierzu direkt an unseren Projektverantwortlichen Julian Rotter (j.rotter@kwalter.de).

Um die Verwendung von Chromtrioxid auch über den Zulassungszeitraum von CTAC, und damit über 2024 hinaus sicherzustellen, hat K.Walter im vergangenen Jahr unter Hochdruck am Zulassungsantrag „ChromeXtend“ gearbeitet. Mit diesem spezifisch auf die Tiefdruck- und Prägeindustrie zugeschnittenen Antrag soll das Hartverchromen mittels Chromtrioxid auch über CTAC hinaus langfristig sichergestellt werden.

Die ersten Gespräche mit der ECHA vor Antragseinreichung liefen gut und es gab ein sehr positives Feedback zur umfangreichen Datenerhebung innerhalb der Industrie letzten Jahres. Nun freuen wir uns, mitzuteilen, dass K.Walter den Antrag fertiggestellt und im Februar bei der ECHA eingereicht hat. Mit der Einreichung von „ChromeXtend“ wurde eine Zulassungsdauer von 12 Jahren beantragt. Eine Entscheidung über die Zulassung und deren letztendliche Dauer wird für Anfang bis Mitte 2023 erwartet.

Juni 2020

Die von K.Walter initiierte Zulassungsinitiative ChromeXtend für die Verwendung von Chromtrioxid in der Tiefdruck- und Prägeindustrie wird weiter vorangetrieben. Ein wichtiger Meilenstein wurde nun erreicht:

In den vergangenen Wochen haben wir die im europäischen Wirtschaftsraum ansässigen Zylinderhersteller um die Teilnahme an einer Umfrage für ChromeXtend gebeten. Es freut uns, mitteilen zu können, dass wir von 80 % der befragten 121 Standorte umfangreiche Angaben erhalten haben. Die Daten werden nun anonymisiert ausgewertet und für das Zulassungsdossier aufbereitet. Durch die vielen Rückmeldungen ist es möglich, die hohen Sicherheitsstandards in der Zylinderfertigung umfassend zu belegen und die möglichen ökonomischen Folgen eines Verbots aufzuzeigen. Wir bedanken uns vielmals bei den Unternehmen für ihre Unterstützung!

Die Einreichung des Zulassungsantrags ist zum Jahresende 2020 geplant. Da wir weiterhin von einer Genehmigung von CTAC bis September 2024 ausgehen, steht somit ein sicherer Zeitraum für die Antragsbewilligung zur Verfügung.

Am 13. Mai wurde der CTAC Antrag erneut im zuständigen REACH Komitee der EU diskutiert, eine finale Entscheidung wurde aber vertagt.

Aktuelle Informationen zum laufenden Stand des Autorisierungsantrages erhalten Sie kontinuierlich weiter über diesen Newsletter sowie unter www.kwalter.de. Bei individuellen Fragen zu diesem Thema steht Ihnen auch jederzeit unser Projektverantwortlicher Dr. Julian Rotter per Email unter j.rotter@kwalter.de zur Verfügung.

April 2020

Vergangene Woche erhielten viele von Ihnen ein Informationsschreiben vom CTACSub Konsortium, in welchem Sie dazu aufgefordert wurden, einen Substitutionsplan für Chromtrioxid zu erstellen. Die europäische Kommission hat entschieden, dass das Zulassungsverfahren ausgesetzt wird, bis eine Substitutionsstrategie von CTACSub entworfen worden ist. Die Aufforderung, einen Substitutionsplan zu erstellen, betrifft zunächst ausschließlich diejenigen Unternehmen, welche unter CTAC Use 3 fallen, dem funktionellen Verchromen mit dekorativem Charakter. Die europäische Tiefdruck- und Prägeformherstellung ist daher davon nicht betroffen, sie fällt unter Use 2, dem funktionellen Hartverchromen. Wir erwarten eine ähnliche Entwicklung für Use 2, was eine Entscheidung der europäischen Kommission über die Verwendung von Chromtrioxid weiter verzögern wird. Sobald es hierzu Neuigkeiten gibt, werden wir Sie informieren.

Ungeachtet der aktuellen Umstände schreiten die Arbeiten an ChromeXtend voran. Momentan findet eine Datenerhebung bei den Tiefdruck- und Prägeformherstellern statt, mit welcher die Industrie im Zulassungsdossier detailliert abgebildet werden soll. Falls Sie an der Umfrage bisher noch nicht teilgenommen haben, bitten wir Sie freundlich, dies noch bis Ende April 2020 zu tun. Nur durch die Unterstützung aller Unternehmen können wir einen möglichst langen Zulassungszeitraum erlangen. Ihre individualisierten Links für die anonymisierte Teilnahme haben Sie zuletzt am 18. März von chromeXtend@ramboll.com erhalten.

Aufgrund der Corona Pandemie musste das ERA Event CTA – Chromium Trioxide Authorization Symposium in München verschoben werden. Sobald die europäischen Reisebeschränkungen aufgehoben sind, werden wir zusammen mit der ERA einen neuen Termin bekanntgeben, um Ihnen unseren Zulassungsantrag vorzustellen und Sie über die neuesten Entwicklungen bei CTAC zu informieren.

Aktuelle Informationen zum laufenden Stand des Autorisierungsantrages erhalten Sie kontinuierlich weiter über diesen Newsletter sowie unter www.kwalter.de. Bei individuellen Fragen zu diesem Thema steht Ihnen auch jederzeit unser Projektverantwortlicher Dr. Julian Rotter per Email unter j.rotter@kwalter.de zur Verfügung.

Februar 2020

ChromeXtend ist eine Industrieinitiative von K.Walter, um der Tiefdruck- und Prägeindustrie langfristig über das Jahr 2024 hinaus die Verwendung von Chrom(VI) bzw. Chromtrioxid zu ermöglichen.

Aktuell gibt es noch immer keine Entscheidung der Europäischen Kommission über die Review Periode von CTAC. Die Abstimmung hierüber wird nicht vor April erwartet. Trotz dieser Umstände gehen wir weiterhin von September 2024 als Enddatum der CTAC-Zulassung aus.

Ungeachtet dessen ist die Erstellung des Dossiers für den ChromeXtend-Zulassungsantrag in vollem Gange. Da über 120 Produktionsorte in der EU von der weiteren Chromtrioxid-Autorisierung abhängig sind, wird deutlich, wie groß die Bedeutung des Antrags für den Tiefdruck in der EU ist.

Die hohe Prozesssicherheit in der Tiefdruckgalvanik im Allgemeinen sowie der geringe Verbrauch von Chromtrioxid bei der Zylinderherstellung im Besonderen zeigen, dass ein spezifischer Industrieantrag wie ChromeXtend die richtige Lösung ist, um die Verwendung von Chromtrioxid nachhaltig zu gewährleisten. So entsprechen die rund 180 Tonnen Chromtrioxid, die pro Jahr für die Produktion von 1,25 Millionen Tiefdruckzylindern verbraucht werden, lediglich 1,5 % des Chromtrioxid Gesamtimports in die EU.

Im Rahmen der Dossiererstellung müssen bei den Tiefdruckformherstellern verschiedene Daten erhoben werden, um unseren Industriesektor exakt abbilden zu können und eine möglichst lange Zulassungsperiode zu erreichen. Abgefragt werden verschiedene Daten, beispielsweise die chemischen Risiken bei der Verwendung von Chromtrioxid oder die erwarteten wirtschaftlichen Konsequenzen eines Chromtrioxid-Verbots. Dabei werden die Daten über unseren Partner Ramboll auf der Umfrageplattform SurveyXact erhoben, anonymisiert gespeichert und in aggregierter Form an K.Walter weitergegeben. Die Einladung zur Umfrageteilnahme wird am 25. Februar 2020 direkt über Ramboll an die betroffenen Firmen versendet. Auch werden verschiedene Videos bereitgestellt, welche bei der Beantwortung der Fragen unterstützen. In unser aller Interesse bitten wir um rege Teilnahme.

Ein weiterer Termin in diesem Zusammenhang ist der 19. März 2020. Für diesen Tag wird die ERA in das „NH Hotel Bavaria” in München einladen. Dort werden die ERA und K.Walter gemeinsam den ChromeXtend-Antrag und die Inhalte der Datenerhebung vorstellen. In einer Diskussion soll außerdem geklärt werden, wie die „best practice” bei der Verwendung von Chromtrioxid aussehen kann, um die Sicherheitsstandards noch weiter zu verbessern. Darüber hinaus sind ein Vortrag über die nötigen Expositionsmessungen am Arbeitsplatz sowie ein Erfahrungsbericht der Hansgrohe SE geplant. Hansgrohe hat bereits vor einem Jahr die Zulassung für die dekorative Verchromung bekommen und den ersten Sicherheits-Review erfolgreich bestanden. Die Anmeldung zur Tagung, sowie weitere Details finden sie auf der Homepage der ERA unter https://era-eu.org/current-events/cta-chromium-trioxide-authorization-meeting/1340/

Aktuelle Informationen zum laufenden Stand des Autorisierungsantrages erhalten Sie kontinuierlich weiter über diesen Newsletter sowie unter www.kwalter.de. Bei individuellen Fragen zu diesem Thema steht Ihnen auch jederzeit unser Projektverantwortlicher Dr. Julian Rotter per Email unter j.rotter@kwalter.de zur Verfügung.

September 2019

K.Walter launcht mit ChromeXtend einen Autorisierungsantrag bei der Europäischen Kommission, der auf die speziellen Anforderungen der Tiefdruck- und Prägeindustrie zugeschnitten ist. Er soll die weitere Verwendung von Chrom(VI) nach den höchstmöglichen Sicherheitsstandards langfristig über das Jahr 2024 hinaus ermöglichen.

Solange keine praxiserprobten Alternativen verfügbar sind, ist die Chrom(VI)-basierte Elektrolyse der einzige Weg, um gravierte Tiefdruckzylinder und Prägezylinder zu verchromen. Der Tiefdruck macht nur etwa ein Prozent aller industriellen Chrom(VI)-Anwendungen aus. Er arbeitet schon heute im Vergleich zu anderen industriellen Anwendungen auf einem sehr hohen Sicherheitsstandard und würde unserer Einschätzung nach nicht von Autorisierungen in anderen Branchen profitieren. Daher ergreifen wir mit ChromeXtend die Initiative und beantragen im Interesse unserer Kunden die langfristige Zulassung des Chrom(VI)-Verfahrens bei der Europäischen Kommision über das Jahr 2024 hinaus. Damit möchten wir vermeiden, dass unsere Kunden nach Ablauf der jetzigen Autorisierungsphase ein wirtschaftliches Risiko eingehen, wenn sie sich zu Recht weiterhin für den Tiefdruck entscheiden. Die ERA (European Rotogravure Association) unterstützt uns bei unserem Antrag.

Damit der Autorisierungsantrag Aussicht auf eine positive Entscheidung durch die EU-Kommission hat, sind wir auf die Kooperation und aktive Mithilfe der gesamten Tiefdruck- und Prägeindustrie angewiesen. Wir werden daher im Laufe des Autorisierungsverfahrens die Verchromungsanwender direkt und über die ERA ansprechen und sie bitten, uns ihre Daten zur Verfügung zu stellen.

Aktuelle Informationen zum laufenden Stand des Autorisierungsantrages erhalten Sie kontinuierlich über unseren helioscope-Newsletter sowie unter www.kwalter.de. Bei individuellen Fragen zu diesem Thema stehen wir Ihnen natürlich auch jederzeit per Email unter chrome@kwalter.de zur Verfügung.

Bitte beachten Sie auch unser Factsheet “Alles, was Sie über Chrom wissen müssen”, welches wir hier für Sie zum Download bereit halten.

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